Kostenloses E-Book zur Unternehmensbewertung

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E-Book-Unternehmensbewertung

In der Mentorenbesprechung der IHK Arnsberg am 13.2. 2017 fiel den Betriebsberatern im Kammerbezirk auf, dass weder Substanzwerte (z.B. der Wert einer vorhandenen Immobilie) noch irgendwelche “weichen Faktoren” in die Bewertung einbezogen wurden.

 

Nach der heute als “state of the art” beschriebenen funktionalen Theorie ist der Unternehmenswert ein “Zukunftserfolgswert”, der die zukünftigen Entnahmemöglichkeiten eines Investors beschreibt. Damit ist es unerheblich, ob eine reale Miete gezahlt wird – oder ob mietfrei in der eigenen Immobilie gewirtschaftet wird – es geht bei der Wertbestimmung allein um die entnahmefähigen Erträge oder Cash Flows – Substanzwerte werden bei einem fortgeführten Unternehmen nach h. M. nicht berücksichtigt.

“Weiche Faktoren” sind für die Unternehmensbewertung sehr wichtig. Natürlich macht es einen Unterschied, ob die Kunden oder die Lieferantenkette gut funktioniert oder nicht, ob die Qualität stimmt oder nicht oder ob das Team sich versteht oder nicht. Dennoch werden diese Faktoren bei der Unternehmensbewertung des IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) oder bei der Multiplikatorbewertung ganz ausdrücklich außen vor gelassen.

Eine Unternehmensbewertung sollte diese Faktoren jedoch entweder bei der Festlegung der Risikozuschläge für die Diskontierung der Entnahmen oder alternativ bei der Festlegung der zu erwartenden Entnahmemöglichkeiten selbst in die Prognose einfließen lassen.